Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Dezember 2012

 

Eines Tages trafen sich eine Kohlmeise und eine Taube.

“Wie viel wiegt eine Schneeflocke?”, fragte die junge Kohlmeise die weit gereiste und sehr erfahrene Taube. “Nicht mehr als Nichts”, gab diese als Antwort.

“Da muss ich dir etwas Erstaunliches erzählen”, sagte die Kohlmeise.

“Ich saß einmal auf einem Tannenzweig, dicht am Stamm, und es fing an zu schneien. Nicht etwa heftig mit Sturmgebraus, nein, wie im Traum, lautlos und ohne Schwere. Es schneite den ganzen Tag und die ganze Nacht. Da ich nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die auf die Zweige und Nadeln meines Astes fielen und darauf hängenblieben. Genau drei Millionen siebenhunderteinundvierzigtausendneunhudertzweiundfünfzig waren es.

Als aber die drei Millionen siebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertdreiundfünfzigste Flocke niederfiel – nicht mehr als Nichts, wie du sagtest, brach der Ast ab und fiel zur Erde. Durch das Gewicht einer einzigen Schneeflocke, die nicht mehr als Nichts wiegt!”

Die Kohlmeise war damit am Ende ihrer Erzählung und flog davon.

Die Taube, die schon seit Noahs Zeiten Spezialistin in solchen Fragen war, dachte lange und sorgfältig über die Geschichte der Kohlmeise nach und meinte schließlich: „Vielleicht fehlt auch nur noch EINE einzige Menschenstimme zum Frieden der Welt.”

(Aus: Kurt Kauter, Also sprach der Marabu. Neue Fabeln, 1973)

Auch die Energien und Gedanken eines einzelnen Menschen können sich mit zigtausenden anderer verbinden und dann Enormes vollbringen. Lassen Sie also Ihre Gedanken, Wünsche und Träume in friedvolle Energie umwandeln.

Read Full Post »

 

Eine Geschichte,

die wie gemacht ist für einen besinnlichen Adventssonntag: (viele von Euch kennen sie bestimmt schon)

„Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen
Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig
Platz daneben zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern:
„Schreibt das Netteste, das Ihr über jeden Eurer
Klassenkameraden sagen könnt neben seinen Namen.“

Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war.

Bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin.
Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein
Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre
Schüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten.
Am Montag gab sie jedem Schüler seine Liste.

Schon nach kurzer Zeit lächelten alle.

„Wirklich?“, hörte man flüstern. „Ich wusste gar
nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!“
„Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen“, waren die Kommentare.

Niemand erwähnte danach die Listen je wieder.
Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander
oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das war egal.
Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt.
Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den Anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler überraschend gestorben,
und die Lehrerin ging zu seinem Begräbnis.

Die Kirche war überfüllt.
Viele Freunde, die den jungen Mann geliebt oder gekannt hatten,
gingen, einer nach dem anderen,  am Sarg vorbei
und erwiesen ihm die letzte Ehre.
Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg.
Als sie dort stand, sagte einer der Sargträger zu ihr:
„Waren Sie Marks Mathelehrerin?“ Sie nickte.
„Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.“

Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren
Schulfreunden versammelt.
Marks Eltern waren auch da.
Sie warteten sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.
„Wir wollen Ihnen etwas zeigen“,
sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche.
„Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist.
Wir dachten, Sie würden es erkennen.“ Aus der Geldbörse zog er ein stark
abgenutztes Blatt Papier, das sorgfältig zusammengeklebt,
viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war.

Die Lehrerin wusste, ohne genau hinzusehen, dass dies eines der Blätter war,
auf denen die netten Dinge standen,
die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten.
„Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben“,
sagte Marks Mutter. „Wie Sie sehen, hat Mark das sehr geschätzt.“

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin.

Charlie lächelte ein bisschen und sagte: „Ich habe meine Liste auch noch.
Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch“.

Die Frau von Heinz sagte:
„Heinz bat mich damals, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben.“
„Ich habe meine auch noch“, sagte Monika. „Sie ist in meinem Tagebuch.“
Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender
und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den Anderen.“

„Ich trage sie immer bei mir“, sagte Irene. Und dann meinte sie:

„Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.“
Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste. Sie weinte.
Sie weinte um Mark und darum, dass sie alle ihn nie mehr sehen würden.“

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft,
dass jedes Leben eines Tages endet,
und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird.
Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt,
sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind.
Lass es ihnen sagen, bevor es zu spät ist.

Alles Liebe

Read Full Post »

Bewusstsein

 

Hat dir schon mal jemand die folgende Frage gestellt?

„Was ist dir in diesem Leben am Wichtigsten?“

Du zögerst? Genauso ging es mir.

Recht spontan ist mir dazu doch einiges in den Sinn gekommen

 

Dann hörte ich die Antwort „Bewusstsein“ ,

und nach kurzem Zögern musste ich zugeben,

dass das stimmt. Warum?

 

Ja, ohne Bewusstsein kannst du zum Beispiel nicht lieben.

 

Weder dich, noch deine Kinder. Du kannst deinen Partner,

deine Partnerin und auch deine Freunde nicht lieben.

 

Du kannst deinen Beruf nicht ausüben.

Du kannst nichts lernen.

Du kannst weder schreiben, noch lesen.

Ohne Bewusstsein gibt es

dich im Grunde genommen gar nicht.

 

Geistige Gesundheit“ ist der wohl am häufigsten

genannte Wunsch fürs eigene Dasein.

 

Also „Bewusstsein“!

Wie wertvoll Bewusstsein ist, weiß jeder,

der erleben musste oder muss,

wie ein vertrauter Mensch „geistig abbaut“.

 

Freue dich, dass du damit wieder mal

einen besonderen Grund

zu großer Dankbarkeit hast!

Alles Liebe

Read Full Post »

Gipfelstürmer

Was geht uns alle gleichermaßen an?

 

Folgende essenzielle Aussage

hat mich beim Lesen eines Buches sehr berührt:

 

„Wir erklimmen alle den gleichen Berg“.

 

„Aber das sehen wir oft erst, wenn wir oben sind.

Wir kommen von verschiedenen Seiten,

sehen uns nur aus der Ferne

und sprechen verschiedene Sprachen.“

 

Wenn wir dieses Gemeinsame verstehen,

erkennen wir ganz leicht, was uns verbindet.

 

Mit der Idee, dass wir alle den gleichen Berg erklimmen,

fällt dir heute in manchen Situationen das Akzeptieren leichter.

 

Ganz besonders, wenn du das Verbindende erkennst!

 

 

Alles Liebe

Read Full Post »

 

Hast du schon einmal beobachtet, wie Kinder am Strand im Sand spielen?

Wie sie ein Gefäß mit Wasser füllen und es dann in den Sand schütten?

 

Ja genau, das Wasser verrinnt im Sand!

 

Kann es sein, dass es uns manchmal mit unserer Zeit ganz ähnlich geht?

 

Wenn du über die letzten 40 Minuten, die letzten Stunden,

oder sogar über Tage oder Wochen nachdenkst,

weißt du im Nachhinein noch,

was du in dieser Zeit Wichtiges getan hast?

 

An einiges erinnerst du dich vielleicht noch.

Aber hast du den Eindruck, du hättest vollkommen bewusst gelebt?

 

War das, was du getan hast, wichtig für dich oder für andere?

 

Oder ist dir manchmal die Zeit wie Wasser im Sand zerronnen?

 

Vielleicht fällt dir ja plötzlich ein, dass du in letzter Zeit

dir selber ziemlich viel Gutes getan hast!

 

Prima, dann kannst du jetzt so richtig aus dem Vollen schöpfen.

Du weißt, nur wenn der Akku voll ist, bringt er Leistung.

 

„Wer nicht genießt, wird ungenießbar“

(Ein wahres Wort von Konstantin Wecker)

Alles Liebe

Read Full Post »