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Archive for Mai 2014

Rose
Ein junger „Verseschmid“ ging täglich um die Mittagszeit
in Begleitung seines Freundes an einer alten Bettlerin vorbei.
Stumm, unbeweglich und in sich gekehrt nahm sie die Gaben
der Vorübergehenden an – ohne ein Zeichen von Dankbarkeit.
Der Dichter gab ihr zur Verwunderung seines Freundes nie etwas.
Als der Freund ihn nach seinem Beweggrund fragte, meinte der Dichter:
„Man müsste ihrem Herzen schenken – nicht ihrer Hand.“
Am nächsten Tag brachte der Dichter eine wunderschöne,
herrlich duftende Rose mit und legte sie in die Hand der Bettlerin.
Etwas Seltsames geschah.
Die Frau stand auf,
griff nach der Hand des Schenkers, küsste sie –
und eilte mit der Rose davon.
Eine ganze Woche lang blieb ihr Platz leer.
Dann saß sie wieder da, stumm und in sich gekehrt.
„Wovon mag sie die ganzen vergangenen Tage gelebt haben?“
Der Dichter lächelte und sagte:
„Von der Rose.“
—————————–
 

„Von Herz zu Herz tut halt einfach gut“,
ist mir bei der Geschichte in den Sinn gekommen.
Herzenswärme hat dieser Bettlerin mehr gefehlt als milde Gaben.
Im übertragenen Sinn sagt uns die kleine Geschichte auch:
„Nur von Herzen kommende Anerkennung trifft ins Herz.“
Und wer kennt das nicht aus eigener Erfahrung?
Kommt das was ich sage nämlich nicht von Herzen,
spürt es der Empfänger,
denn die nonverbalen Signale finden den Weg.
Anerkennung – in Bezug auf eine aktuelle Situation –
macht jedem viel Freude, es kommt besonders gut an
und spornt vor allem den Empfänger zu neuen „Taten“ an.
Wohl dem, der sich in dieser hohen Kunst übt…
Alles Liebe

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Vertrauen

Wer liebt schon Kompromisse?

 

Jeder Kompromiss mit dem Du konfrontiert wirst,
ist ein Zugeständnis und gleichzeitig
ein Abrücken von dem, was Du für optimal hältst.
Gut, manchmal geht es nicht anders.
 
In diesem Fall hast du immer noch die Möglichkeit,
Dich zu einem inneren, klaren Ja hinzubewegen.
Einen „Kompromiss“ kannst Du zum Beispiel in ein anderes,
neues Licht stellen – durch erwägen von Aspekten und Pluspunkten,
die vorher noch gar nicht angedacht waren.
Am Schluss sollten einfach alle Beteiligten
zufrieden sein mit der Wahl.
Alles Liebe

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das warum
Was kann hinter dem Wunsch stecken,
erfolgreich und wohlhabend sein zu wollen?
Die Antwort fällt bei jedem Menschen anders aus.
Ist das auch einer Deiner Wünsche,
dann lass Dich daran erinnern, dass das Warum
in diesem Fall ganz wichtig ist.
Das „Warum“ erfüllt Dich mit Freude –
wenn es von Herzen kommt.
Und die Freude zieht das an,
was Du erreichen möchtest.
Wenn Dich Freiheit und Unabhängigkeit als Lebensstil total begeistert,
musst Du jetzt schon ganz deutlich spüren, wie es sich lebt damit.
Fülle Deine Zeit mit etwas,
was Dir Freude macht.
Du hast ja gestern über
eine von vielen Möglichkeiten gelesen…
Würdest Du heute eine Fahrkarte nach Paris lösen,
müsstest Du eine Idee haben von dem,
was Du sehen und erleben willst.
Du fährst intelligenterweise nur,
wenn Du weißt warum.
Alles Liebe

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sandkasten
Ich habe von einem Menschen gelesen, dass er als Kind
am liebsten im Sandkasten Häuser und ganze Dörfer gebaut hat.
Den anderen Kindern hat er gezeigt,
wie man Höhlen so konstruiert, dass sie auch halten.
Er war mit großem Eifer und viel Freude bei der Sache.
„Ich werde Architekt“! Das war klar für ihn.
Deshalb sagt er von sich, dass er heute eigentlich nur
die „Sandkastenspiele“ von früher erfolgreich weiterspielt.
Und zwar immer noch mit großem Eifer und mit viel Freude!
Kein Wunder, dass er Eltern dazu auffordert,
mit viel Feingefühl die Kinder das tun zu lassen,
was sie können und was sie gerne machen.
Oft handelt es sich nämlich um eine Passion,
die bis ins hohe Alter anhalten kann.
Alles Liebe

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Herbstleuchten„Teile Deinen Erfolg, damit er langfristig er-folgt.“

 

Deshalb trägt ein richtig guter Erfolg Früchte für viele.

 

Ihn nur für sich haben zu wollen,
erinnert an Egotrip und Geltungssucht.
Was also für Dich, für Deine Familie, für Dein Umfeld,
für Dein Land, ja sogar für die Welt gut ist,
darf ruhig eine der zentralen Fragen in Deinem Denken sein.
Du wirst es erleben:
Geteilter Erfolg ist langfristig sicherer.
Vor einiger Zeit habe ich einen sehr interessanten Beitrag
über das Werden des „Heinz-Imperiums“ (HEINZ 57) gesehen.
Für diesen deutschen Auswanderer war ein Leben lang
die Familie der Mittelpunkt und auch in seinen Betrieben
sorgte der Inhaber für ein familiäres Zusammengehörigkeitsgefühl.
Ich denke, nur für sich alleine Erfolg haben zu wollen,
macht ganz schön einsam…
Alles Liebe

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Fesselnich kenne keinen Menschen persönlich, der selber schon mal in dieser Situation war, und ich stelle mir das als ziemlich beklemmend vor. Andererseits habe ich selbst schon erlebt, dass ich mich in einem bestimmten Moment so gefühlt habe, als wenn mir „die Hände gebunden“ seien. Du kennst den passenden Ausspruch, der besagt: „Da konnte ich nicht das tun, was ich am liebsten getan hätte.

Nun sind Handschellen – zum Glück – nur eine von vielen Möglichkeiten, sich unfrei zu fühlen. Ich nehme an, dass auch Du das Gefühl kennst, nicht immer das tun zu können, was Dir viel bedeutet. Und so manches Mal möchtest Du „um jeden Preis“ etwas erreichen, weil Dir sehr viel daran liegt. ABER Du bist nicht in der Lage, die „Fesseln“ die Dich vom begehrten Ziel trennen, abzustreifen.

Was sind das für „Fesseln“ und was hindert Dich – uns – daran, sie zu lösen? Zu den Sichtbaren zähle ich „fehlendes Geld“ „ungeliebter Beruf“ „Krankheit“ „Wohnsituation“ „Alter“ „Behinderung“ „Schulden“ usw.

Aber, wie steht es mit den inneren Fesseln, den unsichtbaren? Mit denen, die wir nur äußerst ungern zugeben? Oder kennst Du viele Raucher, die freiwillig eingestehen, dass sie eben nicht jederzeit aufhören können mit ihrer Sucht? Die äußeren Fesseln sind meist gekoppelt an eine innere.

Das heißt, Du kannst Dir einfach nicht vorstellen, wie Du da wieder raus kommst. „Aber doch nicht bei einer Behinderung“!!! Wirklich? Was können wir denn zum Beispiel bei den Paralympics erleben? Genau! Bewundernswerte Leistungen von Menschen, die ihre inneren Fesseln gesprengt haben und fabelhafte Ergebnisse erzielen. Sie könnten ja auch einfach im Rollstuhl sitzen und jammern

Hast Du es geschafft, die inneren Fesseln über Bord zu werfen, reduzieren sich die Äußeren auf einen winzigen Bruchteil.

Also: „Fesseln“ erkennen und löse!

 

Alles Liebe

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