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Archive for the ‘Allgemein’ Category

feuerAls Salomon mit Sara rund um die Erde flog,
passierten sie einen Erdstrich, der kilometerweit
durch ein verheerendes Feuer verhüllt war.
Ab und zu sah Sara Tiere, die vor dem Feuer flüchteten.

Sie wurde ganz wehmütig.
„Ach Salomon, das ist so schrecklich.“

„Sieh es so Sara: Das ist nur ein weiterer Beweis dafür,
dass die Erde versucht, ihr Gleichgewicht zu wahren.

Würden wir hier lange genug bleiben,
könntest Du sehen, dass das Feuer dem Boden
die so dringend benötigten Nährstoffe zuführt.
Neue Samen werden keimen und danach könntest Du
den wahren Wert dieses Feuers erkennen,
das seine Rolle bei der Aufrechterhaltung
des Gleichgewichtes Deines Planeten spielt.“

Ja, erst wenn wir es unterlassen,
alles was geschieht, in gut und
in schlecht einzuteilen, erschließt sich uns
der tiefere Sinn, der hinter allem steht.

 

Alles Liebe

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hohe tanne„Wann willst du uns ins Honigland führen?“
Das fragt eine Schar junger Bären einen alten Bär.

„Gleich tu ich das, aber vorher sollt ihr noch sehen,
was ich für ein Bär bin. An der Rinde dieser Tanne sieht man,
wie hoch andere Bären schon raufgeklettert sind.
Ich aber will heute ihren obersten Gipfel erklimmen.“

Sprachs und kletterte die hohe Tanne hinauf.
Es ging ganz flott. Aber je höher er kam, umso mehr
schwankte die Tanne bei jeder Bewegung.
Plötzlich kam ein Sturm auf.
Der Bär bohrte seine blutenden Klauen mit äußerster
Kraft in den schwankenden Baum. Zwar überlebte er
den Sturm, aber seine Kraft war dahin.
Er konnte die eingebohrten Krallen nicht mehr
aus dem Baumstamm herausziehen.
Er fühlte wie sein Leben schwand und rief aus der
Höhe zu seinen jammernden Jungen:

„Meine große Tat ist mein Tod!
Ich führe euch nicht ins Honigland,
aber ihr könnt bezeugen,
dass ich auf dieser Tanne gestorben bin als der Bär,

der am höchsten klettern konnte.

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Newton hat es auf den Punkt gebracht:
„Unser Wissen ist nur ein Tropfen.
Was wir nicht wissen, ist ein Ozean“
Spätestens jetzt dürfte sich der letzte Rest Überheblichkeit
über angesammelte „Weisheiten“ in Luft auflösen…
An die Stelle darf unser Staunen treten über die unendlichen
Wissensschätze, die wir demnach noch ans Tageslicht holen dürfen!
Daran denke ich bei jeder neuen Erkenntnis
und bei jedem neuen Buch, das mich weiterbringt.
Je mehr mir bewusst ist, dass ich angeschlossen bin
an diesen Ozean des Wissens, umso lieber und
umso öfter höre ich in mich rein.
Das spüre ich vor allem dann sehr deutlich,
wenn ich in Resonanz gehe mit etwas,
was ich gerade lese oder höre.
Ich wünsche auch Dir, dass Du die Weiten und Möglichkeiten
des Lebens in ihrer Unerschöpflichkeit willkommen heißt.

Sie sind für alle da die JA sagen.

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loslassen

Wenn wir uns verbissen festhalten an alten Dingen,
kann einfach nichts Neues nachkommen.

Wenn kleine Kinder in beiden Händen ein Spielzeug haben,
und dann welche sehen, die noch schöner sind,
lassen sie spontan die alten fallen und greifen nach den neuen.

Das Fortführen eines unguten Zustandes
aus Angst vor dem Neuen
bringt auf Dauer nur Unzufriedenheit.
Ich kenne keinen,
der das nicht irgendwann selber erlebt hat.

Ja, Festhalten an altem lässt neues Glück vor der Tür stehen.
Am liebsten hätten wir ja beides – das alte und das neue.
Du kannst es heute im Kleinen ganz unverbindlich testen.
Such Dir etwas aus, was Du ungern loslässt,
etwas was Dich aber doch nicht allzu sehr irritiert.
Es ist wichtig, sich an Herausforderungen zu gewöhnen.

Alles Liebe

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flusslandschaftEin Fluss der durch die Wüste bis zum Meer wollte,
erschreckte sich vor dem unermesslichen Sand.
Er rief: „Die Wüste wird mich austrocknen und
die brennende Sonne wird mich vernichten.“

„Vertrau dich der Wüste an“ hörte er eine Stimme sagen.

„Bin ich dann noch ich selber und wo bleibt meine Identität?“
„Warum solltest du bleiben, was du bist“ fragte die Stimme.

Nach kurzem Zögern vertraute sich der Fluss der Wüste an.
Wolken sogen ihn auf und trugen ihn über den endlosen Sand.
Als Regen wurde er am anderen Ende der Wüste wieder abgesetzt.
Und so wurde aus den Wolken ein Fluss –
schöner und frischer als zuvor…

Und der Fluss freute sich und sagte:
„Jetzt bin ich wirklich ICH.“

Das Schöne an den Geschichten ist die persönliche Botschaft,
die für jeden Leser drin enthalten ist.
Für den einen gibt sie einen Hinweis im Beruf,
für den anderen passt sie zur aktuellen persönlichen Situation.

„Sich verwandeln lassen“ erfordert ein
großes Maß an Vertrauen in das Leben.

Wenn Du Deinen Lebenszweck erfüllen willst,
formt und verändert Dich vieles auf dem Weg den Du gehst.

Du weißt nie genau, was Dich erwartet – trotz aller Planung.
Wenn Du Deinen Fähigkeiten vertraust und Dich gut „geführt“ weißt,
gehst Du gelassen den Weg „durch die Wüste“ um ans Meer zu kommen.

 

Alles Liebe

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berg und talKann es überhaupt etwas Besseres geben,
als glücklich und liebevoll zu leben?

Obwohl das für uns Menschen so erstrebenswert ist,
geben wir uns viel Mühe, genau das Gegenteil zu praktizieren.
Wir bestimmen in diesen Phasen unser ganz persönliches
Maß des Glücks – oder eher das Maß des fehlenden Glücks. (?)

Es gibt ja eine These die besagt,
dass das Glück nur der genießen kann,
der auch das Unglück kennt bzw. erlitten hat.

Wie dem auch sei:
Täler und Berge gehören auf jeden Fall zu unserem Weg.
Würde es immer nur geradeaus gehen,
würden wir vor lauter Langeweile wahrscheinlich einschlafen…

 

Alles Liebe

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Schmetterling

Dazu eine kleine Geschichte:

 

Die Leute im Dorf hatten die Regeln satt.
Bis zu einem bestimmten Tag gab es für alles Regeln.
Für die Aufstehens Zeit, für den Schulbeginn,
fürs Zähneputzen, wann man Urlaub nehmen durfte,
bis wann man abends duschen durfte und und und…

 

Daher beschlossen die Leute im Dorf,
die Regeln generell abzuschaffen.
War das schön!!!

Die Schule war zwar fortan leer,
die Menschen stellten ihre Sessel auf die Straße,
weil es da so sonnig war.
Jeder nahm sich, was er gerade gut gebrauchen konnte.
Es gab ja keine Regel, die das untersagte.
Viele fanden ihr Geld nicht mehr.
Als die Leute abends einschlafen wollten,
schmetterte aus offenen Fenstern laute Musik.
Die Leute wollten sich beschweren,
aber auf der Wache meldete sich niemand. Wozu denn?

Dann, mitten in der Nacht
schellten auf einmal die Kirchenglocken.

Die Menschen eilten auf die Straße.
Und einer rief: „So kann das nicht weitergehen“
„Wir müssen Regeln haben!“

„Ja, wir wollen wieder Regeln haben“ riefen alle zurück.

Und sie begannen Regeln aufzustellen:
„Die Kinder sollen den Eltern gehorchen.
Die Eltern sollen ihre Kinder lieben und
sie pünktlich zur Schule schicken.
Niemand darf einem anderen etwas wegnehmen.
Man muss die Wahrheit sagen…“
So ähnlich ging es weiter.

„Ja, diese Regeln wollen wir“ sagten alle und gingen
friedlich in ihre Häuser zurück.

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Das Thema „Regeln“ ist ja ein recht Vielschichtiges.

Einerseits sind wir gerne frei und ungebunden,
anderseits funktioniert das Zusammenleben
ohne Strukturen auch nicht so richtig.

Selbst partnerschaftliches Miteinander braucht Regeln.

Regeln wollen da weder Zwang noch Druck ausüben.
Sie sind ganz einfach notwendig für eine Gemeinschaft.

Dass ein Mensch dann auch noch seine individuellen Regeln befolgt,
erfordert oft zusätzliche Geduld:

Für den einen ist es wichtig, pünktlich zu sein –
Der Andere nimmt es damit nicht so genau.
Dem Dritten kommt etwas Spannenderes dazwischen,
und deshalb erscheint er erst gar nicht.

Deshalb machen gemeinsam erarbeitete Teamregeln
die Zusammenarbeit auf jeden Fall entspannter.

 

Alles Liebe

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