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Archive for the ‘Allgemein’ Category

Schmetterling

Dazu eine kleine Geschichte:

 

Die Leute im Dorf hatten die Regeln satt.
Bis zu einem bestimmten Tag gab es für alles Regeln.
Für die Aufstehens Zeit, für den Schulbeginn,
fürs Zähneputzen, wann man Urlaub nehmen durfte,
bis wann man abends duschen durfte und und und…

 

Daher beschlossen die Leute im Dorf,
die Regeln generell abzuschaffen.
War das schön!!!

Die Schule war zwar fortan leer,
die Menschen stellten ihre Sessel auf die Straße,
weil es da so sonnig war.
Jeder nahm sich, was er gerade gut gebrauchen konnte.
Es gab ja keine Regel, die das untersagte.
Viele fanden ihr Geld nicht mehr.
Als die Leute abends einschlafen wollten,
schmetterte aus offenen Fenstern laute Musik.
Die Leute wollten sich beschweren,
aber auf der Wache meldete sich niemand. Wozu denn?

Dann, mitten in der Nacht
schellten auf einmal die Kirchenglocken.

Die Menschen eilten auf die Straße.
Und einer rief: „So kann das nicht weitergehen“
„Wir müssen Regeln haben!“

„Ja, wir wollen wieder Regeln haben“ riefen alle zurück.

Und sie begannen Regeln aufzustellen:
„Die Kinder sollen den Eltern gehorchen.
Die Eltern sollen ihre Kinder lieben und
sie pünktlich zur Schule schicken.
Niemand darf einem anderen etwas wegnehmen.
Man muss die Wahrheit sagen…“
So ähnlich ging es weiter.

„Ja, diese Regeln wollen wir“ sagten alle und gingen
friedlich in ihre Häuser zurück.

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Das Thema „Regeln“ ist ja ein recht Vielschichtiges.

Einerseits sind wir gerne frei und ungebunden,
anderseits funktioniert das Zusammenleben
ohne Strukturen auch nicht so richtig.

Selbst partnerschaftliches Miteinander braucht Regeln.

Regeln wollen da weder Zwang noch Druck ausüben.
Sie sind ganz einfach notwendig für eine Gemeinschaft.

Dass ein Mensch dann auch noch seine individuellen Regeln befolgt,
erfordert oft zusätzliche Geduld:

Für den einen ist es wichtig, pünktlich zu sein –
Der Andere nimmt es damit nicht so genau.
Dem Dritten kommt etwas Spannenderes dazwischen,
und deshalb erscheint er erst gar nicht.

Deshalb machen gemeinsam erarbeitete Teamregeln
die Zusammenarbeit auf jeden Fall entspannter.

 

Alles Liebe

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Sohn: „Papa, kann ich Dich mal was fragen?“
Vater: „Klar, mein Junge. Was ist los?“
Sohn: „Papa, wie viel Geld verdienst du in der Stunde?”
Vater: „Nun, ich denke solche Dinge haben dich noch nicht zu interessieren. Warum fragst du so was?
Sohn: „Ich möchte es einfach nur wissen. Bitte bitte, sag mir, wie viel du in der Stunde verdienst.“
Vater: „Na gut, wenn du es unbedingt wissen möchtest, Ich verdiene 50 Euro in der Stunde.“
Sohn: „Oh.“ (Er senkt den Kopf)
Sohn: „Papa, kannst du mir vielleicht 25 Euro leihen?“
Vater: „(äußerst verärgert) So so! Deshalb fragst du also. Du willst dir Geld von mir leihen, um dir irgendein dämliches Spielzeug oder anderen Blödsinn zu kaufen. So nicht mein Freund. Marschier in dein Zimmer und ab ins Bett! Du solltest mal darüber nachdenken, wie egoistisch du eigentlich bist. Ich arbeite jeden Tag extrem hart und muss mir dann abends so dreiste Fragen anhören!“

 

Der kleine Junge geht still und leise in sein Zimmer und schließt die Tür.
Der Vater setzt sich erst mal hin, wird jedoch umso wütender, je mehr er über die Frage des Jungen nachdenkt.
„Wie durchtrieben mein Sohn nur ist! Stellt mir solche Fragen, nur um an Geld zu kommen!“

 

Über eine Stunde vergeht bis der Vater sich beruhigt hat und anfängt Nachzudenken.
„Vielleicht gibt es da wirklich etwas, dass mein Sohn dringend braucht. Er fragt sehr selten nach Geld. Eigentlich hat er noch nie gefragt. Vielleicht braucht er die 25 Euro tatsächlich. Vielleicht habe ich ihm Unrecht getan.“
Der Vater geht zum Zimmer des kleinen Jungen, öffnet die Tür und betritt das Zimmer.

 

Vater: „Schläfst du schon, Sohnemann?“
Sohn: „Nein, Papa, ich bin noch wach.“
Vater: „Schau mal, ich habe noch mal über alles nachgedacht. Vielleicht war ich tatsächlich ein bisschen zu streng zu dir. Es war ein langer Tag, eine Menge hat sich angestaut und du hast alles abbekommen. Hier sind die 25 Euro um die du mich gebeten hast. Es tut mir leid.“

 

Der kleine Junge lächelt.
Sohn: „Danke, Papi!”
Der kleine Junge greift unter sein Kopfkissen und holt ein paar weitere zerknitterte Euro-Scheine hervor. Der Vater sieht, dass der Junge unter seinem Kissen bereits Geld gebunkert hat und wird erneut wütend. Langsam und ruhig beginnt der kleine Junge das Geld zu zählen und schaut danach seinen Vater an.

 

Vater: „Warum zum Teufel fragst du nach Geld, wenn du schon welches hast?“
Sohn: „Weil ich noch nicht genug hatte. Jetzt aber reicht es!“
Sohn: “Papi, jetzt habe ich 50 Euro. Darf ich hierfür eine Stunde deiner Zeit kaufen? Bitte komme morgen früher von der Arbeit nach Hause. Ich möchte gerne mit dir zusammen Essen.“
Der Vater sinkt auf den Boden. Er hat mit solch einer Antwort nicht gerechnet. Er ist erschüttert, gerührt, überwältigt. Er schließt seinen Sohn in die Arme, und bittet ihn um Entschuldigung.
Dies ist nur eine kleine Geschichte über Vater und Sohn. Eine kleine Geschichte für all jene die in ihrem Leben so hart und lange arbeiten. Wir sollten nicht zulassen, dass uns in unserem turbulenten Leben, der Blick für das fehlt, was wirklich wichtig ist. Die Menschen, die wir lieben.
Teilt diese Geschichte um noch mehr Menschen zum Nachdenken zu bringen.

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Eines Tages, merkte ein armer Junge, der Waren von Tür zu Tür verkaufte, um sich so den Weg durch die Schule bezahlen zu können, dass er nur einen einzigen Pfennig übrig hatte und er sehr hungrig war.

Er beschloss, beim nächsten Haus um eine Mahlzeit zu fragen. Allerdings verlor er seinen Mut, als eine hübsche junge Frau die Tür öffnete. Statt einer Mahlzeit, bat er die Frau um ein Glas Wasser.

milchSie dachte, er sah hungrig aus. So brachte sie iihm ein grosses Glas Milch. Er trank es langsam aus und fragte dann: ”Wie viel schulde ich dir?” ”Du schuldest mir nichts”, antwortete sie und fuhr fort ” Meine Mutter hat uns gelehrt, kein Geld zu akzeptieren für eine gute Tat.”

Er sagte..”Dann danke ich ihnen von ganzem Herzen.”

Als Howard Kelly das Haus verliess, fühlte er sich nicht nur körperlich stärker, sondern sein Glaube an Gott und die Menschheit war genau so stark. Er war bereit um aufzugeben und zu beenden.

Jahre später, wurde die junge Frau schwer krank. Die lokalen Ärzte waren ratlos. So schickten sie die Frau schliesslich in die grosse Stadt ins Spital, in dem die Ärzte ihre seltene Krankheit studieren sollten. Dr. Howard Kelly wurde ins Sprechstundenzimmer gerufen um die Beratung mit der Frau zu machen.

Als er den Namen der Stadt hörte, von der sie kam, erfüllte ein seltsames Licht seine Augen.Sofort machte er sich auf den Weg in das Zimmer.

Er erkannte sie sofort. So beschloss er, wie bei jedem seiner anderen Patienten, sein bestes zu geben, um ihr Leben zu retten. Nach langem Ringen war die Schlacht gewonnen. Dr. Kelly forderte seine Arbeitskollegen auf, ihm die entgültige Rechnung zukommen zu lassen zur Überprüfung.

Er sah die Rechnung an, dann schrieb er etwas am unteren Rand des Papieres und liess es der Frau ins Zimmer bringen. Sie hatte grosse Angst, den Brief zu öffnen, da sie befürchtete, für den Rest ihres Lebens zahlen zu müssen. Schliesslich begann sie langsam, den Umschlag zu öffnen. Eine Handschrift auf dem unteren Rande des Papieres zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. Darauf war zu lesen: ” Vor einigen Jahren in vollem Umfang bezahlt mit einem Glas Milch” (unterschrieben) Dr. Howard Kelly

Tränen der Freude überschwämmten ihre Augen als ihr vor Glück höher schlagendes Herz betete: ”Danke Gott, dass sich deine Liebe durch Menschenherze Hände ausbreitet.”

Jetzt hast du zwei Möglichkeiten.

Du kannst diese Geschichte teilen und eine positive Botschaft verbreiten oder es ignorieren und so tun, als hätte es dich niemals berührt.

 

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