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Archive for Oktober 2013

chamäleon

Soll ich mich pausenlos anpassen

oder darf ich authentisch sein?

– das ist für viele eine zentrale Frage.

 

Man erzählt sich gerne die Geschichte von einem Chamäleon,

das wie alle Chamäleons die Fähigkeit hatte,

seine Farbe zu verändern und sich der Umgebung anzupassen.

 

Eines Tages verirrte sich das Tier

in den Laden eines Teppichhändlers.

Noch nie in seinem Leben hatte es eine

solche Farbenpracht gesehen.

Es kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

 

Umgehend begann es,

sich mit den Farben vertraut zu machen.

Es hegte nämlich den tiefen Wunsch,

sich diesen Farben anzugleichen.

 

Aber das war viel schwieriger,

als unser Chamäleon sich das vorgestellt hatte.

Stundenlang bemühte es sich,

sich gleichzeitig die vielen Farben des Teppichs „anzulegen“.

 

Aber das wollte und wollte ihm nicht gelingen,

so sehr es sich auch anstrengte.

 

Schließlich starb das arme Chamäleon –

an Überanstrengung und aus Frust.

 

PS. Du kannst es – auch als Chamäleon –

einfach nicht allen rechtmachen!

 

Alles Liebe

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Heute halten – wie jedes Jahr an diesem Tag –

hochglanzpolierte Politiker auf Hochglanz polierte Reden.

So viel „Geradlinigkeit und Wahrhaftigkeit“ wird für

viele Bürger kaum zum Aushalten sein…

deshalb genießen sie den freien Tag auf ihre persönliche Art.

Damit Dein Tag mit ein paar besinnlichen Gedanken beginnt,

erzähle ich Dir eine kleine Geschichte,

die mir gerade „zugeflogen“ ist.

„Ein kleiner Junge war zu Besuch bei seinem Großvater.

Er fand in dessen Garten eine kleine Landschildkröte,

die er voller Neugier zu untersuchen begann.

Sofort zog das erschreckte Tier sich in seinen Panzer zurück

und der Junge schaffte es nicht, trotz seiner Bemühungen,

es mit einem Stöckchen wieder herauszuholen.

Der Großvater hinderte den Enkel rechtzeitig daran,

die Schildkröte weiter zu quälen.

„Pass auf, mein Junge, ich zeige dir,

wie du an dein Ziel kommst.“

Er nahm die Schildkröte mit ins Haus und legte sie

sorgsam auf den noch warmen Kachelofen.

Innerhalb weniger Minuten wurde das Tier warm,

streckte den Kopf und seine Füße heraus –

und kroch auf den Jungen zu.

„So ist das auch bei uns Menschen.

Menschen sind manchmal wie Schildkröten,

sie wollen auch nicht gezwungen werden.

Wärme sie einfach mit etwas Güte auf

und du wirst dich wundern, was sie

zu tun und zu geben bereit sind.“

Alles Liebe

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taube

 

„Der eine wartet, bis die Zeit sich wandelt –

Der andere packt sie kräftig an und handelt!“

 

Das ist ein Sprichwort, das nicht in der visuellen „Küche“ entstanden ist.

 

Als „Seher“ würdest Du vielleicht folgendes dazu sagen:

 

„Das ist ganz klar und auf den ersten Blick zu sehen,

was für ein Mensch diese einleuchtenden Worte gewählt hat.“

 

Ich kann Dir versprechen, dass es sehr interessant ist,

Dich zuerst einfach mal selber zu beobachten,

Dir zuzuhören und zu spüren, was Du erzählst.

 

(Das waren schon drei Kanäle in einem einzigen Satz.)

 

Nachdem Du herausgefunden hast,

wo Du sprachlich zu Hause bist,

kannst Du damit beginnen,

die „Heimat“ Deines Umfeldes zu erkunden.

 

Alle ernstzunehmenden Kommunikationsbücher

befassen sich eingehend mit diesem spannenden Thema.

 

Alles Liebe,

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